Neuigkeiten zu "Oldenburg – Stadt der Wissenschaft 2009"
Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger, Liebe Wissenschafts-Interessierte!
Der Frühling ist nah und bereits am 21. Februar kommen in Oldenburg Frühlingsgefühle auf: im OLantis Huntebad findet das erste Unterwasserkonzert zum Leitprojekt „Grenzenlose Klangwelten“ statt – und der Untertitel „Für Verliebte“ ist dabei Programm. Herzlich einladen möchten wir Sie auch zur ersten Theaterwerkstatt des Leitprojektes „Junge Utopien in Europa“. Schülerinnen und Schüler aus Oldenburg und Südafrika entwickeln gemeinsam ein Theaterstück. Oder haben Sie eher Lust auf einen Besuch von Albert Einstein? Im Rahmen des Leitprojektes „Soirée mit Einstein & Co.“ können Sie ihn ab sofort einladen.
Auch neben diesen Leitprojektveranstaltungen gibt es vieles zu entdecken in der „Stadt der Wissenschaft 2009“. Schauen Sie doch einmal in den Veranstaltungskalender unter www.uebermorgenstadt.de! Wir wünschen viel Vergnügen.
Herzliche Grüße aus der Übermorgenstadt senden Ihnen das Projektbüro Stadt der Wissenschaft und die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH.
Grenzenlose Klangwelten für Verliebte
Am 21. Februar ist es soweit. Der Start einer spektakulären Programmreihe in Oldenburgs Jahr als „Stadt der Wissenschaft“ steht an – die „Grenzenlosen Klangwelten“. Den Auftakt machen die „Klangwelten für Verliebte“.
Im Rahmen des Leitprojektes „Grenzenlose Klangwelten“ spielen Annika Wirth und Tobias Götting an Harfe und Orgel ein Konzert in der St. Lambertikirche. Unter dem Motto „Klangwelten für Verliebte“ wird das Konzert aus der St. Lambertikirche in Echtzeit ins OLantis Huntebad übertragen. OLantis  Huntebad? Für Verliebte? Echtzeit? Klar! Modernste Technik und Wissenschaftler aus Oldenburg machen es möglich. Und Sie als Besucher des OLantis Huntebads haben die Möglichkeit, „Wassermusik“ ganz neu zu entdecken. Aber wie kann der Mensch unter Wasser eigentlich hören? Die Wissenschaftler des Hörzentrums in Oldenburg haben darauf eine Antwort. Tauchen Sie noch vor Beginn des Konzerts ein in eine Reise durch die Weltmeere. Begegnen Sie Meerestieren, Schiffen, Eisbergen und einem U-Boot. Lassen Sie sich von dieser Mischung aus Hörspiel und wissenschaftlichen Erklärungen überraschen. Doch damit nicht genug. Das OLantis Huntebad wird ganz im Zeichen der Verliebten stehen und Sie mit einer romantischen Atmosphäre überraschen. Im Eintrittspreis inbegriffen ist die Möglichkeit, in der OLantis-Lounge zu relaxen, einen Bademantel auszuleihen, einen alkoholfreien Cocktail sowie Fingerfood zu sich zu nehmen.
Dieses besondere Event sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Nutzen Sie die Chance, sich noch schnell eine der raren Eintrittskarten über die Tourist-Information Oldenburg zu sichern. Weitere vier Termine der „Grenzenlosen Klangwelten“ sind im Rahmen der „Stadt der Wissenschaft 2009“ geplant. Alle Informationen dazu und die Termine unter www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p09_Grenzenlose_Klangwelten/index.php
Kommentar des OB
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Wissenschaft ist überall. Wir sehen sie nur nicht immer. Ein gutes Beispiel für unsere „Sehschwäche“ ist die Physik. Sie ist ständig präsent. Ihre Gesetze haben universelle Bedeutung. Dennoch registrieren wir sie kaum. Und noch seltener hinterfragen wir sie.
Dabei sollten wir das tun. Das ist spannender, als man denkt. Erst Recht, wenn man Wissenschaft mit Kultur verbindet. In diesem Fall: Die Hörforschung mit einem Konzert unter Wasser. Dabei vermischen sich zwei verschiedenen Formen der Faszination: Diejenige für Kunst und Kultur – mit derjenigen für Forschung und Entwicklung.
Entdecken Sie die Geheimnisse der Akustik. Tauchen Sie ein in grenzenlose Klangwelten. Treffen Sie Wissenschaft in der Badehose – und erfahren Sie Musik völlig neu!
Prof. Dr. Gerd Schwandner
Oberbürgermeister
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Junge Utopien in Europa 13. März bis 9. April: Deutsch-Südafrikanische Jugendtheaterwerkstatt
„Junge Utopien in Europa“: Unter diesem Titel finden von März bis Oktober vier Projektwerkstätten in Oldenburg mit Teilnehmern aus acht Ländern statt, die der Verein Jugendkulturarbeit einlädt. Die Werkstätten lenken – mit unterschiedlichen Schwerpunkten – den Blick auf die positiven Seiten von Forschung, Entwicklung und Wissenschaft. Das Projekt ist eines der 16 Leitprojekte zur „Stadt der Wissenschaft 2009“.
 Im Rahmen der ersten Projektwerkstatt treffen Jugendliche aus Oldenburg und Soweto (Südafrika) zusammen. Sie gehen dem Thema Liebe in Zeiten von Aids auf den Grund. Das südliche Afrika, speziell Südafrika, Lesotho und Swasiland sind von Aids stark betroffen. Tradierte, geschlechtsspezifische Rollenbilder verstellen dort wie auch hier den verantwortungsvollen und schützenden Umgang mit der Partnerin, dem Partner und sich selbst. Die Ergebnisse der Theaterwerkstatt „Erste Liebe...“ (Arbeitstitel) werden am 2. April um 20 Uhr im Kulturzentrum PFL gezeigt. Die Jugendlichen aus Soweto zeigen außerdem am 25. März um 20 Uhr im PFL ihr Stück „Pantsula 4 Life“.
Eintritt: Erwachsene 8 €, ermäßigt 6 €, Schüler & Studenten 4,50 €, Gruppen ab 6 Personen 3,50 €
Reservierung der Karten unter 0441-9319845, sowie 04403-980073 oder per Email an r.meyn@jugendkulturarbeit.eu und d.tekin@jugendkulturarbeit.eu
Informationen zum Stück „Pantsula 4 Life“
Text und Regie: Bongani Linda
Choreografie: Jabulani Dube
Isipantsula ist ein stolzes südafrikanisches und einzigartiges Tanzgenre, das aus den Townships kommt. Es hat seinen Ursprung in den staubigen Straßen Sophiatowns, Masakeng, Pimville und Alexandra der 50er Jahre. Es ist nicht nur eine Tanzform, es spiegelt das Leben im Township wider und handelt von der Annäherung der schwarzen Bevölkerung an die randständige städtische Kultur. Dabei reflektiert es durch den Tanz das Gute, das Schlechte, das Hässliche des Lebens im Ghetto. „Pantsula 4 Life“ ist eine Tanzdarbietung der Geschichte der Pantsula-Kultur. Die Reise beginnt mit der Portraitierung der Tanzstile der 50er und der 60er Jahre wie Gita Buck, Phata Phata, Swing und viele mehr. Gezeigt wird Pantsula der alten Schule aus den 70er und 80er Jahren und auch der neuen Schule seit den 90ern, welche sich in neuester Zeit im Ghetto zu einem neuen Stil, genannt Pantsurama oder Kwaito-Theater, entwickelt hat. Mit Isipantsula erzählen die Tänzer ihre Geschichten und zeigen die Schönheit und die Hässlichkeit des Lebens im Township. Dies geschieht durch schnelle Schrittfolgen, in gut choreographierten, komplizierten und Rhythmus betontem Pantsula.
Zu den Mitwirkenden:
Jugendliche aus verschiedenen Townships von Soweto bringen auf die Bühne, was sie am besten kennen: ihr alltägliches Straßenleben.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p06_junge_utopien/index.php
Meet and great mit Albert Einstein Leitprojekt Soirée mit Einstein & Co. gestartet
Mit dem Auftritt des Schauspielers Markus Weiß der Kulturetage Oldenburg bei den Oldenburger 3D-Tagen in der Rolle des Albert Einstein startete am 28. Januar das Leitprojekt „Soirée mit Einstein & Co.“.
Wie verhält es sich mit den großen Forschern und Wissenschaftlern der  Vergangenheit? Was hat sie getrieben, was für ein Mensch steckt hinter den großen Ideen, die die Menschheit nach vorne gebracht haben? Diese Fragen wurden den Zuschauern durch die lebendige Darstellung dieser interessanten Forscherpersönlichkeit bei den 3D-Tagen beantwortet. Eine besondere Spannung erhielt die Darbietung durch die Möglichkeit, Albert Einstein quasi persönlich kennen zu lernen und im Gespräch mit ihm seine heutige Interpretation der Forschung zu erkunden.
Ab sofort können interessierte Unternehmen, Institutionen und Schulen den Nobelpreisträger für ihre Betriebsfeier, für einen Empfang oder eine Schulstunde vor Ort buchen. Ab dem 23. Februar steht zudem Marie Curie zur Buchung bereit, gespielt von Franciska Vondrlik.
Buchung über: soiree@uebermorgenstadt.de oder Tel. 0441-2172787.
Daneben zeigt die Kulturetage ab 19. Februar das abendfüllende Theaterstück „Einstein & eine Seele“. Marie Curie und Albert Einstein zu Gast in Oldenburg im 21. Jahrhundert. Weitere Aufführungen stehen am 20., 21. und 27. Februar sowie vom 19. bis 21. März auf dem Programm. Karten erhalten Sie bei der Kulturetage Oldenburg.
Weitere Informationen zum Theaterstück und zum Leitprojekt "Soirée mit Einstein" unter: www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p16_Soiree_mit_Einstein/index.php
Das Ingenieurbüro "PLANET" als erste „Oldenburger Denkstelle“ gekürt
„PLANET“ ist ein mittelständisches Oldenburger Unternehmen mit sieben Mitarbeitern. 1985 von Wissenschaftlern und Ingenieuren der Fachrichtungen Physik, Elektrotechnik und Architektur gegründet, ist das Büro auf die effiziente Bereitstellung und Nutzung von Energie spezialisiert und denkt auch an die Energie von Übermorgen: Seit über zehn Jahren ist das Unternehmen an nationalen und internationalen Wasserstoffprojekten beteiligt und forscht an Lösungen zur Nutzbarmachung dieses Energieträgers. Dies überzeugte die Denkstellen-Jury und daher verlieh sie im Januar dem Unternehmen den Titel „Oldenburger Denkstelle“.
Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner überreichte den Geschäftsführern Klaus Nottebaum, Dr. Robert Steinberger-Wilckens und Klaus Stolzenburg am 26. Januar die Denkstellen-Plakette, die von nun an den Eingang zu den Räumlichkeiten von "PLANET" schmücken wird.
Mit der „Denkstelle“, einer gemeinsamen Aktion der „Stadt der Wissenschaft“ und der Nordwest-Zeitung, wird 2009 monatlich eine Institution bzw. Einrichtung gekürt, um aufzuzeigen, wie viel kreatives Potential in unserer Stadt anzutreffen ist. Zudem soll verdeutlicht werden, dass nicht nur in Hochschulen, sondern auch in Unternehmen geforscht wird. Dass sich mit der Zukunft nicht nur Wissenschaftler auseinander setzen, sondern zahlreiche Institutionen und Einrichtungen und Antworten auf die Fragen der Zukunft parat haben.
Mehr Informationen unter: www.uebermorgenstadt.de/DE/Wissenschaft/Denkstellen/fragen_antworten.php
Der Sound der Übermorgenstadt
Die „Stadt der Wissenschaft“ klingt richtig cool und beinahe chartverdächtig – so die einhellige Meinung aller, die das so genannte Audiologo für „Oldenburg – Stadt der Wissenschaft 2009“ bereits gehört haben. Kein Wunder, denn dieses Klangbild entstand im Auftrag von radio ffn, einem der drei Medienpartner der „Stadt der Wissenschaft“, bei Groove Addicts in Los Angeles. Mit dem gesungenen Claim „Übermorgenstadt Oldenburg“ gibt es nun ein vielseitig einsetzbares akustisches Erkennungszeichen. Auf der Website www.uebermorgenstadt.de steht es allen Interessierten zum Download bereit und kann beispielsweise als Klingelton fürs Handy genutzt werden. Und natürlich kann man es auch bei radio ffn hören: Alle Berichte zur Übermorgenstadt und den Projekten werden mit dem Audiologo angekündigt.
Hier gibt es das Audiologo zum Download: www.uebermorgenstadt.de/DE/Downloads/Audiologo.php
Weitere Veranstaltungstipps
24. Februar 2009
Erfindersprechtag
Zusammen mit der Handwerkskammer Oldenburg bietet die Oldenburgische IHK eine kostenlose Erfinderberatung an. Erfindern steht in einem halbstündigen, vertraulichen Einzelgespräch ein Patentanwalt und die beiden Innovationsberater der Kammern zur Verfügung. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich bei Frau Heike Bathelt, Tel. 0441 - 232 239
Zeit: ab 9:00 Uhr
Ort: Handwerkskammer Oldenburg, Theaterwall 32
Weitere Informationen unter: www.uebermorgenstadt.de/DE/Veranstaltungen/index_neu.php?we_objectID=733227
25. Februar 2009
KinderUniversität: Schlaue Häuser
Die meisten Computer arbeiten im Verborgenen, im Auto, in Maschinen, in Haushaltsgeräten. Sie verrichten viele Aufgaben, die das Leben angenehmer, sicherer und umweltschonender machen. Wie uns Computer im Haus der Zukunft unterstützen können, zeigen in dieser Vorlesung der KinderUni Prof. Dr. Wolfgang Nebel und Dipl.-Ing. Matthias Brucke.
Z eit: 16.30-17.30 Uhr
Ort: Audimax der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Weitere Informationen unter: www.uebermorgenstadt.de/DE/Veranstaltungen/index_neu.php?we_objectID=220476
3. März 2009
Tag für Lehrerinnen und Lehrer zur 43. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
Für Lehrerinnen und Lehrer aus der Region (natürlich auch für Eltern, Studenten und sonstige Interessierte) bietet sich an diesem Tag die Möglichkeit, an den Vorträgen der 43. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik teilzunehmen. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, etwa zum Thema „Modellieren im Mathematikunterricht“.
Zeit: ganztägig
Ort: Hörsaalzentrum A14 der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Weitere Informationen unter: www.uebermorgenstadt.de/DE/Veranstaltungen/index_neu.php?we_objectID=220502
Neues aus der Forschung
Energie in die Schule!
Energie und Nachhaltigkeit sind Themen, die seit geraumer Zeit im Zentrum öffentlicher Debatten stehen, aber in den Schulen, Lehrplänen und der Lehrerausbildung immer noch eine untergeordnete Rolle spielen. Um das zu ändern, wurde an der Universität Oldenburg das interdisziplinäre Verbundprojekt „Bildung für eine nachhaltige Energieversorgung und Energienutzung“ ins Leben gerufen. Gefördert wird das auf drei Jahre angelegte Projekt von der Stiftung Zukunfts- und Innovationsfonds Niedersachsen.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität erarbeiten derzeit in Kooperation mit Lehrkräften, Schulen, Unternehmen und regionalen Einrichtungen eine Konzeption, die sowohl ein breites Fächerspektrum als auch alle Phasen der Aus- und Weiterbildung einbeziehen wird. Ziel ist die Erstellung von Unterrichtsmaterialien, die in die Unterrichtspraxis, aber auch in die Lehreraus- und -weiterbildung und in curriculare Strukturen einfließen.
Beteiligt an dem Projekt sind neben sieben Fachdidaktiken der Universität zahlreiche Unternehmen und regionale Initiativen wie OFFIS e. V., das Regionale Bildungsnetzwerk Klima und Energie, das Oldenburger Energiecluster OLEC e. V., RIS Energie e. V., das bfe- Bundestechnologiezentrum Elektro- und Informationstechnik, das Institut Next Energy und das Energieforschungszentrum Niedersachsen EFZN.
Weitere Informationen unter: www.uni-oldenburg.de/energiebildung
„LeJa“ – Lerntraining für Jugendliche mit Aufmerksamkeitsstörung
Aufmerksamkeitsdefizit- oder Hyperaktivitätsstörungen (AHDS) bzw. Hyperkinetische Störungen (HKS) gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Betroffene Kinder fallen durch Unaufmerksamkeit oder impulsives Verhalten auf.
Am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Universität Oldenburg wurde unter der Leitung des Psychologen Prof. Dr. Friedrich Linderkamp „LeJA“ entwickelt – ein Lerntraining für Jugendliche mit Aufmerksamkeitsstörungen.
Im Zuge einer groß angelegten Studie werden ab Februar 2009 im Ambulatorium für Rehabilitation/Rehabilitationspsychologie der Universität Therapieplätze für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren angeboten, die von AHDS oder HKS betroffen sind. Das Training richtet sich besonders an Kinder und Jugendliche, die Probleme im schulischen bzw. beruflichen Leistungsbereich haben.
Anmeldung per E-Mail: ambulatoriumpsy@uni-oldenburg.de
Weitere Informationen bei Timo Henning, donnerstags 10-12 Uhr und 15-17 Uhr, Tel. 0441-798-4924.
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