Oldenburg - Stadt der Wissenschaft 2009
 

Neuigkeiten zu
"Oldenburg – Stadt der Wissenschaft 2009"

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,
Liebe Wissenschafts-Interessierte!


schreckhafte und ängstliche Menschen sollten ab dem 16. Juli einen weiten Bogen um die Schule am Flötenteich machen, denn dann startet dort die Wissenschafts-Geisterbahn. Die Oldenburger Kulturetage gewährt einen tiefen Einblick in die Abgründe der Forscherseele und lädt in einen unterirdischen Krankenhausbunker ein. Sicher nichts für schwache Nerven!

Doch natürlich bietet die Stadt der Wissenschaft auch ein Alternativprogramm: Mit „Archimedes auf dem Spielplatz“ eröffnet am 17. Juni ein übermorgentauglicher Spielplatz in Osternburg. Von Vertretern der Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/ Wilhelmshaven und der Stadt gemeinsam mit Kindern entwickelt, bietet er neue und spannende Spielgeräte und garantiert jede Menge Wissenschaft.

Oder aber Sie genießen die musikalische Suche nach der perfekten Stimme in der Exerzierhalle. Das Staatstheater bietet mit einer ungewöhnlichen Powerpointperformance neue Einblicke in die Welt des Musiktheaters.

Wir wünschen Ihnen einen abwechslungsreichen Sommeranfang!

Herzliche Grüße,
das Projektbüro Stadt der Wissenschaft und die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH.


Start der Wissenschafts-Geisterbahn


Puls: erhöht! Hände: schweißnass! Augen: geweitet! Sie betreten ein Geheimlabor.

Wagen Sie eine Reise ins Ungewisse und in die Tiefen menschlichen Denkens und Im Krankenhausbunker am Floetenteich eroeffnen sich die Abgruende der Wissenschaft.Fühlens, die Ihnen Wissenschaft einmal ganz anders präsentiert. Steigen Sie hinab in dunkle und lichte Momente des menschlichen Geistes und besuchen Sie den Ort, an dem die wissenschaftliche Elite gedacht, geforscht und experimentiert hat.

Wohin führt die Wissenschafts-Geisterbahn, die ihre Besucher durch endlose Flure und unzählige Räume schleust? Welche Ideen wurden hier verwirklicht? Was hat der menschliche Forschergeist ersonnen? Und welche Ziele verfolgte er an diesem ungewöhnlichen Ort? Der Besucher taucht ein in das Dunkel und die Abgründe menschlicher Imagination.

Erleben Sie einen ungewöhnlichen Theaterabend und treten Sie den Gang durch ein unterirdisches Labyrinth an, gebaut aus Phantasie, Wirklichkeit und Vision.

ab 16. Juli: Die Wissenschafts-Geisterbahn
Daten und Zeiten:
16. Juli – 2. August: donnerstags bis sonntags, 20 Uhr
und
21. August – 28. September: freitags bis sonntags, 19 Uhr
Besuchertreffpunkt: IGS Flötenteich

Eintrittskarten
Preise: 25 €, ermäßigt 17,50 €
Kartenvorverkauf:
- www.kulturetage.de (Karten im Internet buchen und selbst ausdrucken)
- Kulturetage, Bahnhofstr. 11, montags - freitags 10 - 14 Uhr und 16.30-18.30 Uhr mit telefonischer Karten-Info 92480-0
- Telefon-Vorverkauf: 0180-5040300
- Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, Kleine Kirchenstr. 10, montags - freitags 10 - 18 Uhr, samstags 10 - 14 Uhr
- Hörbuchladen Anna Thye, Schlossplatz 23, montags - freitags 9.30 - 18.30 Uhr, samstags 9.30 - 16 Uhr
- weitere VVK-Stellen im Nordwesten (siehe „Service“ auf www.kulturetage.de.)

Zutritt ab 16 Jahre. Betreten auf eigene Gefahr. Das Filmen und Fotografieren ist leider nicht erlaubt, da ungeplante (Geistes-)Blitze die Aufführungen stören. Bitte denken Sie an warme Kleidung, die Raumtemperatur beträgt ca. 16 Grad.

Weitere Informationen unter: http://www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p05_wissenschaftsgeisterbahn/index.php



Kommentar des OB

Wissenschaft ist längst nicht so sachlich, wie man immer denkt. Denken Sie nur an die vielen Gruselgeschichten, in denen mehr oder weniger verrückte Forscher eine Hauptrolle spielen. Bestes Beispiel: Mary Shelleys „Frankenstein“. In etlichen Spionagefilmen um James Bond und Konsorten ist es ganz ähnlich. Und auch in der aktuellen Dan Brown-Verfilmung „Illuminati“ geht’s nicht nur um Kirche und Religion, sondern auch um Wissenschaft.

Jedes Buch und jeder Film ist ein Beweis dafür, dass Forschung nicht nur aus Formeln und Versuchen besteht. Nachzuprüfen ist das in den kommenden Wochen auch in Oldenburg – in den Katakomben des ehemaligen Hilfskrankenhauses unter dem Flötenteich. Dort lernen Sie die Wissenschaft von ihrer abenteuerlichen Seite kennen – und können unmittelbar erleben, was Sie sonst nur auf Buchseiten und Leinwänden sehen. Diesen ungewöhnlichen Blick auf die Wissenschaft sollte sich niemand entgehen lassen!


Prof. Dr. Gerd Schwandner
Oberbürgermeister


Leitprojekt „Archimedes auf dem Spielplatz“ lädt zum Stadtteilfest


Am 17. Juni ist es soweit. Das Projekt „Archimedes auf dem Spielplatz“ wird im Rahmen des Stadtteilfestes Osternburg um 15 Uhr eröffnet!

Gemeinsam mit Studierenden der Fachhochschule und der Universität hat sich die Stadt Oldenburg Gedanken um die „übermorgentaugliche“ Veränderung eines Spielplatzes in Osternburg gemacht. Die Idee zu diesem Projekt entsprang einer der vielen Ideenschmieden im Sommer 2007. Dieser partizipatorische Ansatz wurde auch im Projektverlauf wieder aufgegriffen. Denn die Kinder aus dem Stadtteil waren an der Ideenfindung für die Umgestaltung des Spielplatzes beteiligt. Nach der Umgestaltung soll der Spielplatz Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten bieten, spielerisch Bekanntschaft mit physikalisch-mathematischen Gesetzen zu machen.

Und warum heißt das Projekt „Archimedes auf dem Spielplatz“?
Archimedes war einer der wichtigsten Modell des Spielplatzes mit archimedischer Spirale.Mathematiker und Physiker der Antike. Er formulierte die Hebelgesetze und entwickelte daraus die wissenschaftlichen Grundlagen der Statik – eine Tatsache, die Kindern im Schulunterricht noch heute vermittelt wird. Und eine Studie der  Fachhochschule Oldenburg/ Ostfriesland/ Wilhelmshaven belegt: Wenn Schülerinnen und Schüler projektorganisiert und problembasiert in naturwissenschaftlichen Fächern unterrichtet werden, haben sie mehr Spaß daran. Und die Lernerfolge und Leistungen steigen.

Nach der offiziellen Eröffnung am 17. Juni im Rahmen des Stadtteilfestes Osternburg bleibt eines der neuen Spielgeräte, die „Archimedische Spirale“, dauerhaft auf dem Spielplatz bestehen. Sie bildet den Startpunkt zur weiteren Umgestaltung des Spielplatzes, auch über das Jahr der Wissenschaft hinaus. Übrigens: Beim Fest dabei ist auch die mobile Mathewerkstatt der Universität.

ab 17.6.: Archimedes auf dem Spielplatz
Stadtteilfest zur Eröffnung am 17.6. ab 15 Uhr
Ort: Kampstraße in Osternburg
Weitere Informationen unter: http://www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p12_Archimedes_auf_dem_Spielplatz/index.php


Projekt „Junge Utopien“ zeigt das multinationale Theaterstück „Utopia“


Unter dem Titel „Junge Utopien in Europa“ finden in diesem Jahr vier Projektwerkstätten mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus acht Ländern statt. Die Werkstätten – mit unterschiedlichen Schwerpunkten – möchten ihren Blick auf die positiven Seiten von Forschung, Entwicklung und Wissenschaft lenken.

Jugendclub der KulturetageDer Jugendclub des Vereins Jugendkulturarbeit begab sich ab Januar dieses Jahres mit den Jugendlichen auf die Suche, den vielfachen negativen Utopien positive entgegenzusetzen und sich mit wissenschaftlichen Themen aus den verschiedensten Fachgebieten auseinanderzusetzen.

Klimawandel, Naturkatastrophen, soziale Probleme machen das zukünftige Leben junger Menschen schwer. Umso wichtiger erscheint es den Schauspielern und Schauspielerinnen dem etwas gegen zu setzen. Mit Theater schaffen es junge Menschen, Dinge auf den Punkt zu bringen und dadurch klarer zu sehen und besser zu verstehen.

Ab 22. Juni finden an drei Abenden ab 20 Uhr in der IGS Flötenteich Veranstaltungen statt, die ihren Schwerpunkt zusätzlich auf Kommunikation und demokratische Prozesse im heutigen Europa legen.

Der Verein Jugendkulturarbeit e.V. ist ein seit 1995 bestehender Verein, der als Fachverband und Förderverein jugendkulturelle Projekte aus den Bereichen Tanz, Theater und Kunst finanziell unterstützt und initiiert. Seit Februar dieses Jahres hat er das ehemalige Kasino der Donnerschwee-Kaserne angemietet und betreibt diese als internationale Begegnungsstätte der kulturellen Projekte.

ab 22.6.: Junge Utopien
Ort: IGS Flötenteich, Hochheiderweg, 26125 Oldenburg
Zeit: 22.6.: 20 Uhr; 23.6.: 11 und 20 Uhr; 24.6.: 20 Uhr
Weitere Informationen unter http://www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p06_junge_utopien/index.php


Internationalität als Trumpf
SWMS Systemtechnik als fünfte „Oldenburger Denkstelle“ ausgezeichnet


Lars Windels, Ingo Schlalos und Jan Mohrmann haben sich ein Zitat von Amazon-Gründer Jeff Bezos zu Eigen gemacht: „Der einzige Weg, uns zu behaupten, ist über bessere Dienstleistungen und besseren Service. Die Kunden sind Götter.“

Diesem Motto folgend, konnten die drei Geschäftsführer der 1996 gegründeten Firma SWMS Systemtechnik ihren Kundenstamm in den letzten Jahren kontinuierlich erweitern – bis nach Japan und in die USA, bis in die Türkei und sogar nach Peru. Rund 30 Stecknadeln kennzeichnen auf einer bunten Weltkarte jene Länder, mit denen die Software- und IT-Spezialisten inzwischen Geschäftskontakte pflegen.

Oberbürgermeister Gerd Schwandner zeigte sich anlässlich der Auszeichnung des Unternehmens als „Oldenburger Denkstelle“ am 26. Mai sichtlich beeindruckt von all den Markierungen: „Internationalität ist – wie man sieht – ein Trumpf vieler Firmen in unserer Stadt. Und sie hat nichts mit deren Größe zu tun.“

SWMS etwa zählt 20 Mitarbeiter. Deren vorrangige Aufgabe besteht darin, Konstruktionsabläufe mit Hilfe maßgeschneiderter Software-Lösungen zu optimieren und zu automatisieren. Besonderes Know-how hat sich die Firma in der Zusammenarbeit mit Kunden aus der Luft- und Raumfahrttechnik, dem Automobilbau, der Energieversorgung und Telekommunikation sowie mit Banken und Versicherungen erworben. Zu den Kunden von SWMS gehören namhafte Unternehmen wie Airbus, Deutsche Bahn, Hyundai und Boeing.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, bekundete Jan Mohrmann anlässlich der Übergabe der Denkstellen-Plakette. Und Oberbürgermeister Schwandner sah sich einmal mehr in seiner Ansicht bestätigt, dass Oldenburg „auch in punkto Hightech viel zu bieten hat“.

Weitere Informationen unter: http://www.uebermorgenstadt.de/DE/Wissenschaft/Denkstellen/fragen_antworten.php


Vox Humana macht Grenzenlose Klangwelten hörbar
Eine Powerpointperformance für Stimmkünstler und Instrumentalisten


Buehnenbildentwurf zu Vox Humana von Tassilo Tesche, Copyright: Oldenburgisches StaatstheaterDas Oldenburgische Staatstheater versteht sich als Ort des klassischen ebenso wie des zeitgenössischen Musiktheaters. Aber wie sieht die Zukunft der Oper aus? In Kooperation mit dem Haus des Hörens begibt sich das Team um den Schweizer Komponisten und Regisseur Leo Dick für ihr musikalisches Theater „Vox humana – The singing machine“ auf eine Forschungsreise nach der perfekten Stimme. Der Live-Klang der menschlichen Stimme und klassischer Instrumente wird dabei erweitert durch elektroakustische Musik.

Ist Ihre Stimme perfekt? Testen Sie es.
Das Haus des Hörens misst - auf Wunsch - nach jeder Aufführung den Klang und die Qualität Ihrer Stimme.

18., 21., 24.6. und 1.7.: Vox Humana
Ort: Exerzierhalle
Zeit: jeweils 20 Uhr
Weitere Informationen unter: http://uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p09_Grenzenlose_Klangwelten/index.php


Übermorgenfotobuch


Auf den Veranstaltungen der „Stadt der Wissenschaft 2009“ gibt es viele spannende Dinge zu entdecken. Mit Ihren schönsten Erinnerungsfotos können Sie jetzt bei einem einzigartigen Projekt mitmachen! Denn die Oldenburger Unternehmen CeWe Color und EWE TEL sowie das Institut OFFIS wollen in diesem Jahr die Fotos der vielen Veranstaltungen für ein Forschungsprojekt analysieren und auswerten. Helfen Sie mit und laden Sie Ihre Fotos in die Bildergalerie der „Übermorgenstadt“ www.uebermorgenfotobuch.de hoch.
Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost. Also, jetzt schnell auf www.uebermorgenfotobuch.de registrieren und Aufnahmen der „Übermorgenstadt“-Events in Oldenburg ins Netz stellen. 

Weitere Informationen unter: www.uebermorgenfotobuch.de


Veranstaltungstipps


fortlaufend

Wanderausstellung Stadt der Wissenschaft
Lernen Sie die Stadt der Wissenschaft kennen und erfahren Sie alles zu den 16 Leitprojekten. Eine Wanderausstellung präsentiert alle Projekte in den kommenden Wochen an unterschiedlichen Orten in der Stadt.

bis 27.6.
Ort: Modehaus Leffers (Aktionsfläche neben den Rolltreppen), Lange Str. 80
Zeit: montags bis samstags 10-19 Uhr
Weitere Informationen unter: http://www.uebermorgenstadt.de/DE/Veranstaltungen/index_neu.php?we_objectID=1346455
weitere Termine folgen

bis Ende des Jahres
Wissenschaftsbox zu den Leitprojekten „Energie für Übermorgen“ und „Schlaues Haus“
Erfahren Sie in der Wissenschaftsbox alles zu den Energiethemen Photovoltaik, Brennstoffzellen und Offshore-Windenergie und testen Sie intelligente Haushaltsgeräte für ein „Schlaues Haus“.

Ort: Schlossplatz
Zeit: täglich von 10 – 20 Uhr
Weitere Informationen unter: http://www.uebermorgenstadt.de/DE/Veranstaltungen/index_neu.php?we_objectID=1346515

bis 26.7.
Traumgärten 2009 – Natur schafft Wissen
Es blüht Ihnen etwas im Sommer: die Traumgärten erstmals als Wissenschaftsgärten. Garten- und Landschaftsbauer wandeln Straßen und Plätze der Fußgängerzone zu Orten der Flora und des pflanzlichen Wachstums um. Entdecken Sie den Literaturgarten oder das Labyrinth auf dem Waffenplatz und genießen Sie das kostenlose Begleitprogramm.

Orte und Zeiten sowie weitere Informationen unter: http://www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p03_tatort_alltag_wissenschaftsgaerten/index.php

bis 9.8.
Licht-Blicke
Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen Arbeiten mit der Urform aller Kameras, der Camera obscura. Über das Bild entscheidet nicht der "richtige Moment", sondern die Summe von Momenten einer langen Belichtungszeit, die auf das Abbilden der Wirklichkeit einwirkt.

Ort: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte (Schloss)
Zeit: montags bis mittwochs 9 – 17 Uhr, donnerstags 9 – 20 Uhr, samstags und sonntags 10 – 17 Uhr
Weitere Informationen unter: http://www.uebermorgenstadt.de/DE/Veranstaltungen/index_neu.php?we_objectID=1347052


Neues aus der Forschung


Zwei neue Labore

für die Sprach- und Kulturwissenschaften

Das Sprachenzentrum und die Fakultät III Sprach- und Kulturwissenschaften der Universität Oldenburg haben zwei neue Labore bekommen. Eins dient dem Erlernen von Sprache und eins der Untersuchung von Sprach- und Musikverarbeitung.

Maike Engelhardt, die neue Leiterin des Sprachenzentrums, und Prof. Dr. Esther Ruigendijk, Juniorprofessorin für Niederländische Sprachwissenschaft, sind erfreut über die erhebliche Verbesserung, die die beiden Labore sowohl für die Lehre als auch die empirische Forschung bringen. Das MultimediaSprachLabor wird, so Dr. Richard Stinshoff, Organisationsberater und ehemaliger Leiter des Sprachenzentrums, Studierenden aller Fakultäten zum eigenständigen Lernen und Verbessern ihrer fremdsprachlichen Fähigkeiten zur freien Verfügung stehen. Dazu gehört ein reichhaltiges Angebot an Sprachlernsoftware und unterstützenden Medien. Das Labor für Sprach- und Musikforschung wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät zur experimentellen Untersuchung von Sprach- und Musikverarbeitung eingerichtet. Die Ausstattung entspricht dem neuesten Stand der Technik und ermöglicht Forschungen im Bereich Musik und Kognition, Psycholinguistik und Neurolinguistik.

Weitere Informationen unter: www.uni-oldenburg.de


Welches Solarmodul passt zu welchem Klima?
Physiker untersuchen Energieertrag unterschiedlicher Photovoltaik-Anlagen

Derzeit werden in Deutschland eine Reihe von Photovoltaik-Anlagen (Sonnenkollektoren) verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Technologien angeboten. Doch welche Anlage passt zu welchem Klima? Wie sind die Unterschiede etwa zwischen Nord- und Süddeutschland? Dies ist der Hintergrund für ein Forschungsprojekt unter maßgeblicher Beteiligung des Instituts für Physik der Universität Oldenburg, das von der Deutschen Bundesumweltstiftung (Osnabrück) mit knapp 100.000 Euro gefördert wird.

Gemeinsam mit der Fachhochschule Osnabrück wollen die Oldenburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung von Dr. Annette Hammer (Arbeitsgruppe Energiemeteorologie) herausfinden, welche Technik und welche Anlage unter norddeutschen Wetterbedingungen am besten geeignet ist. Dazu werden auf dem Dach des Osnabrücker „Stadthauses“, auf dem sich bereits zwei Anlagen mit unterschiedlichen Modultechniken befinden, noch vier weitere Anlagen installiert.

Bisherige Studien beziehen sich ausschließlich auf Süddeutschland. „Weil wir zurzeit eine rasante Entwicklung immer neuer Modultypen erleben, besonders im Dünnschichtbereich“, so Annette Hammer, „sind vergleichende Untersuchungen dringend geboten. Das Interesse der Fachwelt ist sehr groß.“

Ergebnisse und Ertragsprognosen aus Süddeutschland seien auf das norddeutsche Strahlungsklima nicht übertragbar, erklärt die Oldenburger Physikerin, „da von Süd- nach Norddeutschland nicht nur die Sonnenstrahlung abnimmt, sondern auch der sogenannte ‚Diffus-Anteil’ zunimmt“. Insbesondere interessieren sich die ForscherInnen dafür, wie die unterschiedlichen Materialien sich bei Bewölkung (mit eher blauem Licht) sowie bei tiefstehender Sonne (mit eher rotem Licht) verhalten.

Weitere Informationen unter: www.uni-oldenburg.de
 
  Stadt Oldenburg  

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