Newsletter 01 vom 15.Juni Wir bewerben uns: Oldenburg - Stadt der Wissenschaft
 

Neuigkeiten zu Oldenburgs Bewerbung

Mitmachen 1!
Oldenburg „Stadt der Wissenschaft 2009“? Weitersagen!

Unsere Bewerbung als „Stadt der Wissenschaft“ setzt auf die Beteiligung der ganzen Stadt. Wir wollen, dass die Oldenburgerinnen und Oldenburger von unserer Bewerbung erfahren. An dieser Stelle bitten wir um Ihre Mithilfe. Daher: „Weitersagen“! Wenn Sie diesem Link folgen, können Sie eine vorgefertigte E-Mail an Freunde, Kollegen und Bekannte verschicken. Erzählen Sie anderen von unserer Bewerbung!

Google it – im Newsletter von vor zwei Wochen haben wir Sie gebeten, Ihre Internetseite per Banner (unter „Download“ auf unserer Seite) zu verbinden. Je öfter verlinkt, desto eher wird eine Internetseite im www gefunden. Und es hat geklappt: Wer bei google „Stadt der Wissenschaft“ eingibt, bei dem erscheint Oldenburg mittlerweile an achter Stelle. Wer „2009“ hinzufügt, wird quasi exklusiv mit Stadt der Wissenschaft in Oldenburg versorgt. Danke für die Unterstützung – und bitte verlinken Sie weiter!

Mitmachen 2!
DenkMal: Was bedeutet Wissenschaft für Sie?

Der Beitrag, den Wissenschaft für unser Leben leistet, ist oft verborgen. Sie kennen das berühmte Beispiel mit der Teflon-Pfanne: Ein in der Weltraumtechnik verwendeter Stoff wird zum Massenprodukt (was übrigens so nicht stimmt: Teflon – oder chemisch korrekt Polytetrafluorethylen – wurde in den 1930er Jahren zufällig auf der Suche nach einem neuen Kühlmittel entdeckt.) Ist das Produkt erst mal aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, erkennt niemand mehr, wie viel Forschungsleistung in ihm steckt.

Um die Beiträge der Wissenschaft für unser Leben besser beschreiben zu können, wollen wir von Ihnen wissen: Was bedeutet Wissenschaft für Sie?
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Happy Birthday: 20 Jahre Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM)

Das Oldenburger Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) ist das einzige universitäre Meeresforschungsinstitut im Küstenland Niedersachsen. In elf Arbeitsgruppen erforschen 140 Mitarbeiter (Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter, technische Mitarbeiter) Meere und Küsten. Dabei geht es um die Themen Geobiologie & Ökologie, Geochemie, Physik & Modellierung, Fragen der marinen Biotechnologie, der Klimaforschung und des Küstenschutzes.

Vor allem der Klimawandel lässt die herausragende Rolle der Meere im globalen System und die besonders betroffene Situation der Küstenräume, also dort, wo auch Oldenburg liegt, deutlich werden. Dabei befasst man sich im ICBM auch mit nur scheinbar unspektakulären Algen, Bakterien und Mikroorganismen. Sie bilden aber das Fundament aller Lebensräume im Meer. Nur wer das Meer versteht, der kann es auch optimal nutzen und schützen. Diese Arbeit macht das ICBM für die gesamte Gesellschaft wertvoll - nicht nur für den Standort Oldenburg. Infos: www.icbm.de

Am 07. Juli haben die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über das ICBM und seine Arbeit näher zu informieren. Mit zwei Forschungsschiffen (unter anderem der abgebildeten „Senckenberg“) und kleineren Booten läuft das ICBM in den Oldenburger Hafen ein. Ab 10.00 Uhr im Programm: Info-Pavillons, Exponate zum Anfassen und Selbst-Experimentieren, Tauchvorführungen, eine Jungforscher-Rallye und anderes mehr laden zum Entdecken ein. Hingehen und mitmachen!

Kommentar des OB

Unsere Bewerbung zur Stadt der Wissenschaft gewinnt an Fahrt. Jetzt wird sie sogar vom Kalender begünstigt: In diesen Tagen wird das Institut für Chemie und Biologie der Meeres (ICBM) der Carl von Ossietzky Universität 20 Jahre alt. Dieses Jubiläum hat man zum Anlass genommen, den „Tag der Meersforschung“, der im letzten Jahr auf dem Campus Wechloy stattfand, an den Hafen zu verlegen – also mitten in die Stadt.

Genau darum geht es uns bei unserer Kampagne. Wissenschaft soll nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden, sondern Teil des städtischen Lebens sein. Der „Tag der Meeresforschung“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man die Forschung in die Mitte der Gesellschaft holt. Mit ihm geht das ICBM dorthin, wo die Menschen sind – und lädt sie zum Mitmachen ein. Er ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Und genau das sollte auch eine Stadt der Wissenschaft sein.


Ihr Gerd Schwandner

Oberbürgermeister


Aktuelles aus den Ideenschmieden
‚Wissenschaft: Tatort Alltag’ und ‚Erdgedärm’

Wie betrifft uns Wissenschaft im Alltag und wie können wir Wissenschaften im Alltag begreifbar machen? In einer Ideenschmiede im Horst-Janssen-Museum entstand die Idee "Wissenschaft: Tatort Alltag": In einer zentral gelegenen Räumlichkeit wird ein ganz normaler Tagesablauf nachgestellt. Die Aufgabe des „Tatorts“ ist es, uns den  unsichtbaren Beitrag der Wissenschaft für unser Leben zu verdeutlichen: Morgens wache ich auf, greife zur Brille (Neurosensorik-Forschung), höre den Radiowecker (Hörforschung), ziehe mich an, koche mir Kaffee (Energieforschung), usw.… Stets soll deutlich werden: Wenn an dieser oder jener Stelle nicht geforscht worden wäre, könnten wir die Annehmlichkeiten der Moderne nicht genießen. Wenn nicht weiter geforscht wird, können wir sie nicht verbessern. Zahlreiche wissenschaftliche Themen von der Neurobiologie über die Soziologie bis hin zur Architektur könnten lebensnah dargestellt werden.

Weitere Ideen als Schlaglichter:

  • „Das Gedärm der Erde“. Wir merken es nicht – aber ohne das unsichtbare Infrastrukturnetz ist unser modernes Leben nicht vorstellbar: Wasser, Strom, Gas, Telekommunikation – die gesamte menschliche Grundversorgung ist unterirdisch verlegt. Der wissenschaftliche Einsatz, der nötig war, um diese Netze aufzubauen, ist schier unvorstellbar. Um das „Gedärm unter der Erde“ zu erklären, könnten Bildschirme in den Gehwegen der Innenstadt die Oldenburger darüber aufklären, was „unter ihnen“ passiert. Die dahinter stehende Forschung soll erklärt werden. An exponierten Stellen soll das Infrastruktursystem sichtbar sein.

  • Ein Konzert aus der Lambertikirche wird live in das OLantis-Huntebad übertragen - und zwar nicht nur über Wasser, sondern auch mit Unterwasserlautsprechern. Ein Hörforscher erklärt, wie Schall unter Wasser übertragen wird und wie es zu diesem Unterwasser-Hörerlebnis kommt.

  • „Geschichten, die Mut machen“: 10 positive Nachrichten aus der Wissenschaft in die Medien bringen und erklären. Aus diesen positiven Nachrichten werden die Chancen durch die Wissenschaft deutlich gemacht und nicht nur die Risiken.



Streiflicht: Forschung aus Oldenburg – Schwerpunkt OFFIS


+++OFFIS „Ausgewählter Ort der Standort-Initiative +++

Das Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und Systeme, kurz OFFIS, wurde von der Deutschen Bank als „Ausgewählter Ort 2007“ ausgezeichnet.
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+++Ausgesprochen positive Evaluation von OFFIS durch die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen +++

Die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN) hat Ihren Abschlussbericht zur Bewertung des OFFIS vorgelegt. Sie hatte OFFIS in seiner Funktion als An-lnstitut der Universität Oldenburg evaluiert.
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+++OFFIS wird Prüfstelle für Patienten-CDs – Standard entwickelt +++

Medizinische Bilder werden in Deutschland zunehmend digital erzeugt. Statt der Tüte mit den Röntgenbildern wird dem Patienten immer häufiger eine so genannte "Patienten-CD" mitgegeben.
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  Stadt Oldenburg  

Sie erhalten diesen Infobrief, weil wir Sie zum mitmachen an der Bewerbung zur Stadt der Wissenschaft einladen möchten. Sollten Sie kein Interesse an weiteren Informationen zur Bewerbung der Stadt Oldenburg zur Stadt der Wissenschaft haben, tragen Sie sich einfach hier aus dem Infoverteiler aus. Infobrief abbestellen

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Stadt Oldenburg
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26122 Oldenburg
Tel: (04 41) 2 17 27 87 (Kernzeit: Mo bis Fr von 9 bis 13 Uhr)
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