Die Filmdosenrakete
Raketen kann nicht nur die NASA basteln - das kannst du auch!
Alter: ab 6 Jahre
Personen: ein Kind + ein Erwachsener
Schwierigkeitsgrad: leicht
Ort: draussen im Garten oder im Park
Du brauchst:
- Brausetabletten
- Oder: Backpulver und Zitronensaft
- Wasser
- Weiße Filmdosen mit fest sitzendem Deckel oder ähnliches
Der Versuch:
Wurde eine Mineralwasserflasche beim Transport durchgeschüttelt oder lag sie in der Wärme, so baut sich ordentlich Druck in der Flasche auf. Beim Öffnen sprudelt es dann kräftig heraus!
Wandelt sich ein Stoff von seinem festen oder flüssigen Zustand in ein Gas um, dann benötigt er stets sehr viel mehr Platz. Den Druck, der auf diese Weise entsteht, könnt ihr nutzen, um eine Filmdosenrakete zu starten.
Am besten startet
ihr die Rakete draußen. Weiße Filmdosen eignen sich für den Versuch besonders gut, weil sie sich fester verschließen lassen als die schwarzen!
Füllt ein wenig Wasser in die Filmdose (etwa viertelvoll) und werft eine halbe Brausetablette hinein. Nun schnell den Deckel draufsetzen, die Dose umgedreht auf den Deckel stellen (!) und in Deckung gehen. Wenn Ihr keine Brausetabletten habt, dann gebt Zitronensaft (zur Not reicht auch Wasser) und ein halbes Tütchen Backpulver in die Dose.
Das passiert:
Die Brausetablette fängt zu sprudeln an. Das entstehende Gas baut in der Filmdose so lange Druck auf, bis der Deckel nicht mehr hält. In diesem
Moment steigt die Filmdose mit einer kleinen Explosion in den Himmel. Haltet bitte ausreichend Abstand! In den meisten Fällen könnt ihr die gleiche Brausetablette für einen weiteren Raketenstart noch einmal verwenden. Auch durch die Reaktion von Backpulver mit Zitronensaft (oder Essig) entsteht Gas, das die Rakete in den Himmel schießt. Probiert einmal das leere Brausetablettenröhrchen als Gehäuse für eine Rakete aus!
Die Lösung:
In der Brausetablette und auch im Backpulver sind verschiedene Stoffe enthalten, die nach Zugabe von Wasser miteinander reagieren. Dabei entsteht das Gas Kohlenstoffdioxid (CO2). Für die Spezialisten unter euch: Immer wenn der Stoff Natron mit etwas Saurem reagiert, entsteht CO2. Natron ist in allen Brausetabletten, Brausepulver oder auch Backpulver enthalten. Backpulver enthält zusätzlich etwas Zitronensäure, deshalb sprudelt es auch in Wasser allein – aber längst nicht so stark, als wenn ihr eine Extraportion Zitronensaft oder Essig hinzu gebt!
Das entstehende CO2-Gas braucht viel mehr Platz als die Ausgangsstoffe zusammen und erzeugt allmählich einen starken Druck in der Rakete. Beim Start drückt sich das Gas nach dem Absprengen des Deckels von der Wand des Gehäuses nach unten ab und katapultiert die Rakete in die andere Richtung – nach oben in den Himmel. Dieses Prinzip nennt man Rückstoß.
Übrigens:
Der Versuch wurde den Wonx gezeigt vom „Haus der kleinen Forscher“.
Das „Haus der kleinen Forscher“ will bei Kindern Begeisterung für Naturwissenschaften wecken. Dafür können Erzieher beim „Haus der kleinen Forscher“ Experimente kennen lernen und Kurse besuchen. Dort lernen sie, wie viel Spaß Naturwissenschaften und Technik machen und das zeigen sie dann den Kindern im Kindergarten.
Das „Haus der kleinen Forscher“ gibt es mittlerweile in ganz Deutschland – es ist also nicht nur ein Haus. Wenn du oder deine Eltern mehr darüber erfahren möchtest, kannst die Webseite www.haus-der-kleinen-forscher.de angucken. In Oldenburg gibt es mittlerweile auch ein Haus. Das kannst du hier und unter dem Link www.forscherbambini.de kennen lernen.
Alter: ab 6 Jahre
Personen: ein Kind + ein Erwachsener
Schwierigkeitsgrad: leicht
Ort: draussen im Garten oder im Park
Du brauchst:
- Brausetabletten
- Oder: Backpulver und Zitronensaft
- Wasser
- Weiße Filmdosen mit fest sitzendem Deckel oder ähnliches
Der Versuch:
Wurde eine Mineralwasserflasche beim Transport durchgeschüttelt oder lag sie in der Wärme, so baut sich ordentlich Druck in der Flasche auf. Beim Öffnen sprudelt es dann kräftig heraus!
Wandelt sich ein Stoff von seinem festen oder flüssigen Zustand in ein Gas um, dann benötigt er stets sehr viel mehr Platz. Den Druck, der auf diese Weise entsteht, könnt ihr nutzen, um eine Filmdosenrakete zu starten.
Am besten startet
ihr die Rakete draußen. Weiße Filmdosen eignen sich für den Versuch besonders gut, weil sie sich fester verschließen lassen als die schwarzen! Füllt ein wenig Wasser in die Filmdose (etwa viertelvoll) und werft eine halbe Brausetablette hinein. Nun schnell den Deckel draufsetzen, die Dose umgedreht auf den Deckel stellen (!) und in Deckung gehen. Wenn Ihr keine Brausetabletten habt, dann gebt Zitronensaft (zur Not reicht auch Wasser) und ein halbes Tütchen Backpulver in die Dose.
Das passiert:
Die Brausetablette fängt zu sprudeln an. Das entstehende Gas baut in der Filmdose so lange Druck auf, bis der Deckel nicht mehr hält. In diesem
Moment steigt die Filmdose mit einer kleinen Explosion in den Himmel. Haltet bitte ausreichend Abstand! In den meisten Fällen könnt ihr die gleiche Brausetablette für einen weiteren Raketenstart noch einmal verwenden. Auch durch die Reaktion von Backpulver mit Zitronensaft (oder Essig) entsteht Gas, das die Rakete in den Himmel schießt. Probiert einmal das leere Brausetablettenröhrchen als Gehäuse für eine Rakete aus!Die Lösung:
In der Brausetablette und auch im Backpulver sind verschiedene Stoffe enthalten, die nach Zugabe von Wasser miteinander reagieren. Dabei entsteht das Gas Kohlenstoffdioxid (CO2). Für die Spezialisten unter euch: Immer wenn der Stoff Natron mit etwas Saurem reagiert, entsteht CO2. Natron ist in allen Brausetabletten, Brausepulver oder auch Backpulver enthalten. Backpulver enthält zusätzlich etwas Zitronensäure, deshalb sprudelt es auch in Wasser allein – aber längst nicht so stark, als wenn ihr eine Extraportion Zitronensaft oder Essig hinzu gebt!
Das entstehende CO2-Gas braucht viel mehr Platz als die Ausgangsstoffe zusammen und erzeugt allmählich einen starken Druck in der Rakete. Beim Start drückt sich das Gas nach dem Absprengen des Deckels von der Wand des Gehäuses nach unten ab und katapultiert die Rakete in die andere Richtung – nach oben in den Himmel. Dieses Prinzip nennt man Rückstoß.
Übrigens:
Der Versuch wurde den Wonx gezeigt vom „Haus der kleinen Forscher“.
Das „Haus der kleinen Forscher“ will bei Kindern Begeisterung für Naturwissenschaften wecken. Dafür können Erzieher beim „Haus der kleinen Forscher“ Experimente kennen lernen und Kurse besuchen. Dort lernen sie, wie viel Spaß Naturwissenschaften und Technik machen und das zeigen sie dann den Kindern im Kindergarten.
Das „Haus der kleinen Forscher“ gibt es mittlerweile in ganz Deutschland – es ist also nicht nur ein Haus. Wenn du oder deine Eltern mehr darüber erfahren möchtest, kannst die Webseite www.haus-der-kleinen-forscher.de angucken. In Oldenburg gibt es mittlerweile auch ein Haus. Das kannst du hier und unter dem Link www.forscherbambini.de kennen lernen.
