Geheimschrift
Möchtest du deinem Freund oder deiner Freundin eine geheime Botschaft schicken? Die Wonx zeigen dir, wie das geht.
Alter: ab 6 Jahre
Personen: ein Kind + ein Erwachsener
Schwierigkeitsgrad: leicht
Du brauchst:
- Weiße Kerzen, am besten eine Weihnachtsbaumkerze
- Zeichenpapier
- Wasserfarben
Der Versuch:
Stell dir vor, du möchtest eine geheime Botschaft an deinen besten Freund oder deine beste Freundin weiterleiten. Niemand anderes darf diese Botschaft erkennen – sonst wäre sie ja auch nicht geheim! Mit diesem Experiment lernt ihr eine trickreiche Geheimschrift.
Malt mit der weißen Kerze ein Bild auf das Papier, z. B. einen Schatzplan, euer Lieblingstier oder auch etwas ganz anderes. Das ist nicht ganz einfach, denn die Wachslinien, welche die Kerze auf dem Papier hinterlässt, sind ja nicht zu sehen. Nur beim Blick schräg auf das Papier spiegelt das Wachs und es lässt sich kontrollieren, ob alles richtig auf dem Papier steht.
Das passiert:
Wie wird das Gemalte wieder sichtbar? Ganz einfach: mit Wasserfarben!
Dazu die dünne Wasserfarbe mit einem Pinsel oder einem Schwämmchen auf dem Papier verteilen - die Wachsmalerei wird sichtbar. Um nichts zu „übersehen“ muss das Papierblatt komplett mit Wasserfarbe überstrichen werden.
Die Lösung:
Dort, wo Wachs ist, kann die Wasserfarbe das Papier nicht benetzen und es bleibt weiß. Wachs mag kein Wasser, es stößt Wasser ab. Das ist der Grund dafür, warum Lederschuhe mit Fett eingerieben werden.
Besonders hartes Fett nennt man Wachs. Wird ein Auto mit einem speziellen Wachs eingerieben, so bildet dieses Autowachs eine wasserabweisende Schutzschicht auf dem Lack. Auf frisch gewachsten Autos kann man gut erkennen, wie Regentropfen abperlen!
Schon in der Antike haben sich Menschen damit befasst, wie wichtige Botschaften möglichst geheim übermittelt werden. Dazu gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Eine geheime Nachricht wird versteckt transportiert, so dass niemand sie entdeckt. Oder eine geheime Nachricht wird ganz offen transportiert, aber verschlüsselt, so dass niemand sie versteht.
In der Antike wurde die so genannte „Steganografie“ erfunden. Dazu rasierte man einem Sklaven den Kopf und schrieb eine Botschaft auf die Kopfhaut. Die nachwachsenden Haare haben die Botschaft versteckt. Der Sklave ging dann zum Empfänger der Botschaft, wo ihm wieder der Kopf geschoren wurde, um die Botschaft zu lesen. Leider wissen wir nicht, ob die Botschaften immer rechtzeitig ankamen!
Übrigens:
Der Versuch wurde den Wonx gezeigt vom „Haus der kleinen Forscher“.
Das „Haus der kleinen Forscher“ will bei Kindern Begeisterung für Naturwissenschaften wecken. Dafür können Erzieher beim „Haus der kleinen Forscher“ Experimente kennen lernen und Kurse besuchen. Dort lernen sie, wie viel Spaß Naturwissenschaften und Technik machen und das zeigen sie dann den Kindern im Kindergarten.
Das „Haus der kleinen Forscher“ gibt es mittlerweile in ganz Deutschland – es ist also nicht nur ein Haus. Wenn du oder deine Eltern mehr darüber erfahren möchtest, kannst die Webseite www.haus-der-kleinen-forscher.de angucken. In Oldenburg gibt es mittlerweile auch ein Haus. Das kannst du hier und unter dem Link www.forscherbambini.de kennen lernen.
Alter: ab 6 Jahre
Personen: ein Kind + ein Erwachsener
Schwierigkeitsgrad: leicht
Du brauchst:
- Weiße Kerzen, am besten eine Weihnachtsbaumkerze
- Zeichenpapier
- Wasserfarben
Der Versuch:
Stell dir vor, du möchtest eine geheime Botschaft an deinen besten Freund oder deine beste Freundin weiterleiten. Niemand anderes darf diese Botschaft erkennen – sonst wäre sie ja auch nicht geheim! Mit diesem Experiment lernt ihr eine trickreiche Geheimschrift.
Malt mit der weißen Kerze ein Bild auf das Papier, z. B. einen Schatzplan, euer Lieblingstier oder auch etwas ganz anderes. Das ist nicht ganz einfach, denn die Wachslinien, welche die Kerze auf dem Papier hinterlässt, sind ja nicht zu sehen. Nur beim Blick schräg auf das Papier spiegelt das Wachs und es lässt sich kontrollieren, ob alles richtig auf dem Papier steht.
Das passiert:
Wie wird das Gemalte wieder sichtbar? Ganz einfach: mit Wasserfarben!
Die Lösung:
Dort, wo Wachs ist, kann die Wasserfarbe das Papier nicht benetzen und es bleibt weiß. Wachs mag kein Wasser, es stößt Wasser ab. Das ist der Grund dafür, warum Lederschuhe mit Fett eingerieben werden.
Besonders hartes Fett nennt man Wachs. Wird ein Auto mit einem speziellen Wachs eingerieben, so bildet dieses Autowachs eine wasserabweisende Schutzschicht auf dem Lack. Auf frisch gewachsten Autos kann man gut erkennen, wie Regentropfen abperlen!
Schon in der Antike haben sich Menschen damit befasst, wie wichtige Botschaften möglichst geheim übermittelt werden. Dazu gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Eine geheime Nachricht wird versteckt transportiert, so dass niemand sie entdeckt. Oder eine geheime Nachricht wird ganz offen transportiert, aber verschlüsselt, so dass niemand sie versteht.
In der Antike wurde die so genannte „Steganografie“ erfunden. Dazu rasierte man einem Sklaven den Kopf und schrieb eine Botschaft auf die Kopfhaut. Die nachwachsenden Haare haben die Botschaft versteckt. Der Sklave ging dann zum Empfänger der Botschaft, wo ihm wieder der Kopf geschoren wurde, um die Botschaft zu lesen. Leider wissen wir nicht, ob die Botschaften immer rechtzeitig ankamen!
Übrigens:
Der Versuch wurde den Wonx gezeigt vom „Haus der kleinen Forscher“.
Das „Haus der kleinen Forscher“ will bei Kindern Begeisterung für Naturwissenschaften wecken. Dafür können Erzieher beim „Haus der kleinen Forscher“ Experimente kennen lernen und Kurse besuchen. Dort lernen sie, wie viel Spaß Naturwissenschaften und Technik machen und das zeigen sie dann den Kindern im Kindergarten.
Das „Haus der kleinen Forscher“ gibt es mittlerweile in ganz Deutschland – es ist also nicht nur ein Haus. Wenn du oder deine Eltern mehr darüber erfahren möchtest, kannst die Webseite www.haus-der-kleinen-forscher.de angucken. In Oldenburg gibt es mittlerweile auch ein Haus. Das kannst du hier und unter dem Link www.forscherbambini.de kennen lernen.
