Der Luftballongeist
Warum werden eigentlich Eier vor dem Kochen angestochen? Eine Antwort
auf diese Frage findest du im Experiment „Luftballongeist“.
Alter: ab 8 Jahre
Personen: ein Kind + ein Erwachsener
Schwierigkeitsgrad: schwieriger
Du brauchst:
- Luftballons
- eine Glas- oder stabile Plastikflasche
- heißes und kaltes Wasser (Vorsicht: Verbrenn dich nicht am heißen Wasser. Mach dies am besten mit deinen Eltern!)
- zwei Plastikschüsseln oder große Messbecher
Der Versuch:
Nimm einen Luftballon und blase ihn einmal kurz auf, damit sich die Gummihaut etwas dehnt. Lass die Luft ab und stülpe ihn über eine möglichst kalte leere Flasche. Nun brauchst du heißes Wass
er aus der Leitung oder aus einem Wasserkocher. Füll´ dieses heiße Wasser in eine der Plastikschüsseln. Was glaubst du wohl, was passiert, wenn du die kalte Flasche mit dem Luftballon in das heiße Wasser stellt? Tipp: Füll´ die Schüssel nicht zu voll, damit kein heißes Wasser überläuft!
Das passiert:
Der schlaffe Ballon wird größer und richtet sich nach einiger Zeit auf. Du kannst den Versuch fortsetzen, indem du die Flasche mit dem aufgerichteten Ballon in eine zweite Schüssel mit kaltem Wasser setzt. Der Ballon wird dann wieder zusammenschrumpfen. Dieser Vorgang lässt sich viele Male wiederholen. Überlege dir einmal, was du tun musst, damit sich der Luftballon sogar in die Flasche hineinzieht!
Die Lösung:
Heiße Luft braucht mehr Platz als kalte. Wenn den Luftteilchen kalt ist, dann rücken sie ganz eng zusammen – so wie wir Menschen es auch tun würden! Wird ihnen wärmer, so fangen sie an, sich immer schneller zu bewegen. Durch die schnellen Bewegungen aber brauchen sie auch viel Platz. Das kann man gut am Luftballon erkennen: Er wird größer, weil die sich schnell bewegenden Luftteilchen aus der Flasche herauskommen und auch den Raum im Luftballon nutzen.
Kühlt sich die Luft wieder ab, weil die Flasche in einen zweiten Behälter mit kaltem Wasser gestellt wird, so rücken die Luftteilchen wieder enger zusammen, brauchen weniger Platz und der Ballon erschlafft.
In rohen Eiern befindet sich eine Luftblase. Beim Kochen kann es passieren, dass diese Luftteilchen in ihrem Bewegungsdrang so viel Kraft entwickeln, dass sie die Eierschale zerstören. Eier werden vor dem Kochen also angepiekst, damit heiße Luft beim Kochen aus dem Ei entweichen kann!
Übrigens:
Der Versuch wurde den Wonx gezeigt vom „Haus der kleinen Forscher“.
Das „Haus der kleinen Forscher“ will bei Kindern Begeisterung für Naturwissenschaften wecken. Dafür können Erzieher beim „Haus der kleinen Forscher“ Experimente kennen lernen und Kurse besuchen. Dort lernen sie, wie viel Spaß Naturwissenschaften und Technik machen und das zeigen sie dann den Kindern im Kindergarten.
Das „Haus der kleinen Forscher“ gibt es mittlerweile in ganz Deutschland – es ist also nicht nur ein Haus. Wenn du oder deine Eltern mehr darüber erfahren möchtest, kannst die Webseite www.haus-der-kleinen-forscher.de angucken. In Oldenburg gibt es mittlerweile auch ein Haus. Das kannst du hier und unter dem Link www.forscherbambini.de kennen lernen.
Alter: ab 8 Jahre
Personen: ein Kind + ein Erwachsener
Schwierigkeitsgrad: schwieriger
Du brauchst:
- Luftballons
- eine Glas- oder stabile Plastikflasche
- heißes und kaltes Wasser (Vorsicht: Verbrenn dich nicht am heißen Wasser. Mach dies am besten mit deinen Eltern!)
- zwei Plastikschüsseln oder große Messbecher
Der Versuch:
Nimm einen Luftballon und blase ihn einmal kurz auf, damit sich die Gummihaut etwas dehnt. Lass die Luft ab und stülpe ihn über eine möglichst kalte leere Flasche. Nun brauchst du heißes Wass
Das passiert:
Der schlaffe Ballon wird größer und richtet sich nach einiger Zeit auf. Du kannst den Versuch fortsetzen, indem du die Flasche mit dem aufgerichteten Ballon in eine zweite Schüssel mit kaltem Wasser setzt. Der Ballon wird dann wieder zusammenschrumpfen. Dieser Vorgang lässt sich viele Male wiederholen. Überlege dir einmal, was du tun musst, damit sich der Luftballon sogar in die Flasche hineinzieht!
Die Lösung:
Heiße Luft braucht mehr Platz als kalte. Wenn den Luftteilchen kalt ist, dann rücken sie ganz eng zusammen – so wie wir Menschen es auch tun würden! Wird ihnen wärmer, so fangen sie an, sich immer schneller zu bewegen. Durch die schnellen Bewegungen aber brauchen sie auch viel Platz. Das kann man gut am Luftballon erkennen: Er wird größer, weil die sich schnell bewegenden Luftteilchen aus der Flasche herauskommen und auch den Raum im Luftballon nutzen.
Kühlt sich die Luft wieder ab, weil die Flasche in einen zweiten Behälter mit kaltem Wasser gestellt wird, so rücken die Luftteilchen wieder enger zusammen, brauchen weniger Platz und der Ballon erschlafft.
In rohen Eiern befindet sich eine Luftblase. Beim Kochen kann es passieren, dass diese Luftteilchen in ihrem Bewegungsdrang so viel Kraft entwickeln, dass sie die Eierschale zerstören. Eier werden vor dem Kochen also angepiekst, damit heiße Luft beim Kochen aus dem Ei entweichen kann!
Übrigens:
Der Versuch wurde den Wonx gezeigt vom „Haus der kleinen Forscher“.
Das „Haus der kleinen Forscher“ will bei Kindern Begeisterung für Naturwissenschaften wecken. Dafür können Erzieher beim „Haus der kleinen Forscher“ Experimente kennen lernen und Kurse besuchen. Dort lernen sie, wie viel Spaß Naturwissenschaften und Technik machen und das zeigen sie dann den Kindern im Kindergarten.
Das „Haus der kleinen Forscher“ gibt es mittlerweile in ganz Deutschland – es ist also nicht nur ein Haus. Wenn du oder deine Eltern mehr darüber erfahren möchtest, kannst die Webseite www.haus-der-kleinen-forscher.de angucken. In Oldenburg gibt es mittlerweile auch ein Haus. Das kannst du hier und unter dem Link www.forscherbambini.de kennen lernen.
