Wind hat Kraft
Sicherlich hast du schon gehört, dass im Sturm Bäume umknicken können. Wind kann also ganz schön viel Kraft haben. Teste es selbst aus!
Alter: ab 8 Jahre
Personen: zwei Kinder + ein Erwachsener
Schwierigkeitsgrad: schwieriger
Du brauchst:
- einen Pappkarton mit Deckel (mindestens Schuhkartongröße)
- Paketklebeband
- ein scharfes Messer oder eine Schere (Vorsicht: Messer und Scheren sind gefährlich. Lass dir hierbei von einem Erwachsene helfen!)
- einen aufgeblasenen Luftballon oder einen Tischtennisball
- eventuell ein Teelicht (Vorsicht: Diesen Teil des Versuchs bitte nur mit deinen Eltern durchführen!)
- eine Unterlage, etwa so hoch wie der Abstand von der Kante bis zum Loch des Kartons (beispielsweise ein leerer Quarkbecher)
- ein großes rundes Gefäß (zum Beispiel Flasche oder Gurkenglas)
- ein eckiges Saft- oder Milchgefäß (Tetrapack)
Der Versuch:
Wind bewegt vieles in unserer Umwelt: Blätter rauschen in den Bäumen, Windräder drehen sich, Segelboote treiben auf dem Meer und Drachen fliegen in der Luft.
Einen Windstoß kannst du leicht selbst erzeugen: Nimm einen möglichst stabilen (Schuh-) Karton und verklebe ihn ringsum mit Paketklebeband, so dass er luftdicht verschlossen ist. Schneide nun in die Schmalseite mit einer Schere oder Messer ein Loch mit etwa 3 cm Durchmesser. Lass dir dabei eventuell von den Eltern helfen.
Stelle den Karton nun so auf wie auf dem Bild und lege den Luftballon oder den Tischtennisball auf die Unterlage (Quarkbecher) vor die Öffnung.
Das passiert:
Wenn du nun mit beiden Händen kräftig auf die Seiten des Karton schlägst, so schießt die aus dem Loch entweichende Luft den Tischtennisball weg. Probier einmal aus, wie weit der Ball vom Loch entfernt sein kann. Bau doch mit Pappen eine Bahn, auf der der Ball entlang rollen kann. Du kannst auch versuchen, den Ball in ein dahinter liegendes Gefäß zu schießen. Sind Eltern dabei, so ist es interessant zu beobachten, wie ein Teelicht ausgeblasen wird. Stell eine runde Flasche oder einen eckigen Tetrapack direkt vor das Teelicht. Schützt eines von beiden die Flamme vor dem Ausgehen?
Die Lösung:

Schlägst du mit den Händen auf die Kartonseitenwände, dann wird die Luft im Inneren des Kartons kurzzeitig zusammengestaucht, da sie weniger Platz hat. Weil das Loch im Karton einen Ausweg bietet, strömt die Luft dort hinaus.
Beim Herausströmen verwirbelt die Luft und fliegt nun als Kringel (Ring, Reifen) durch den Raum, bis sie auf ein Hindernis stößt, in unserem Fall auf den Tischtennisball, einen Luftballon oder eine Kerze. Die Luft kann um die vor der Kerze stehende runde Flasche herum strömen und löscht das Teelicht leicht aus. Der eckige Tetrapack hingegen verwirbelt die Luft stark, eine im Windschatten dahinter stehende Kerze ist nicht so leicht auszublasen!
Übrigens:
Der Versuch wurde den Wonx gezeigt vom „Haus der kleinen Forscher“.
Das „Haus der kleinen Forscher“ will bei Kindern Begeisterung für Naturwissenschaften wecken. Dafür können Erzieher beim „Haus der kleinen Forscher“ Experimente kennen lernen und Kurse besuchen. Dort lernen sie, wie viel Spaß Naturwissenschaften und Technik machen und das zeigen sie dann den Kindern im Kindergarten.
Das „Haus der kleinen Forscher“ gibt es mittlerweile in ganz Deutschland – es ist also nicht nur ein Haus. Wenn du oder deine Eltern mehr darüber erfahren möchtest, kannst die Webseite www.haus-der-kleinen-forscher.de angucken. In Oldenburg gibt es mittlerweile auch ein Haus. Das kannst du hier und unter dem Link www.forscherbambini.de kennen lernen.
Alter: ab 8 Jahre
Personen: zwei Kinder + ein Erwachsener
Schwierigkeitsgrad: schwieriger
Du brauchst:
- einen Pappkarton mit Deckel (mindestens Schuhkartongröße)
- Paketklebeband
- ein scharfes Messer oder eine Schere (Vorsicht: Messer und Scheren sind gefährlich. Lass dir hierbei von einem Erwachsene helfen!)
- einen aufgeblasenen Luftballon oder einen Tischtennisball
- eventuell ein Teelicht (Vorsicht: Diesen Teil des Versuchs bitte nur mit deinen Eltern durchführen!)
- eine Unterlage, etwa so hoch wie der Abstand von der Kante bis zum Loch des Kartons (beispielsweise ein leerer Quarkbecher)
- ein großes rundes Gefäß (zum Beispiel Flasche oder Gurkenglas)
- ein eckiges Saft- oder Milchgefäß (Tetrapack)
Der Versuch:
Wind bewegt vieles in unserer Umwelt: Blätter rauschen in den Bäumen, Windräder drehen sich, Segelboote treiben auf dem Meer und Drachen fliegen in der Luft.
Einen Windstoß kannst du leicht selbst erzeugen: Nimm einen möglichst stabilen (Schuh-) Karton und verklebe ihn ringsum mit Paketklebeband, so dass er luftdicht verschlossen ist. Schneide nun in die Schmalseite mit einer Schere oder Messer ein Loch mit etwa 3 cm Durchmesser. Lass dir dabei eventuell von den Eltern helfen.
Stelle den Karton nun so auf wie auf dem Bild und lege den Luftballon oder den Tischtennisball auf die Unterlage (Quarkbecher) vor die Öffnung.
Das passiert:
Wenn du nun mit beiden Händen kräftig auf die Seiten des Karton schlägst, so schießt die aus dem Loch entweichende Luft den Tischtennisball weg. Probier einmal aus, wie weit der Ball vom Loch entfernt sein kann. Bau doch mit Pappen eine Bahn, auf der der Ball entlang rollen kann. Du kannst auch versuchen, den Ball in ein dahinter liegendes Gefäß zu schießen. Sind Eltern dabei, so ist es interessant zu beobachten, wie ein Teelicht ausgeblasen wird. Stell eine runde Flasche oder einen eckigen Tetrapack direkt vor das Teelicht. Schützt eines von beiden die Flamme vor dem Ausgehen?
Die Lösung:
Schlägst du mit den Händen auf die Kartonseitenwände, dann wird die Luft im Inneren des Kartons kurzzeitig zusammengestaucht, da sie weniger Platz hat. Weil das Loch im Karton einen Ausweg bietet, strömt die Luft dort hinaus.
Beim Herausströmen verwirbelt die Luft und fliegt nun als Kringel (Ring, Reifen) durch den Raum, bis sie auf ein Hindernis stößt, in unserem Fall auf den Tischtennisball, einen Luftballon oder eine Kerze. Die Luft kann um die vor der Kerze stehende runde Flasche herum strömen und löscht das Teelicht leicht aus. Der eckige Tetrapack hingegen verwirbelt die Luft stark, eine im Windschatten dahinter stehende Kerze ist nicht so leicht auszublasen!
Übrigens:
Der Versuch wurde den Wonx gezeigt vom „Haus der kleinen Forscher“.
Das „Haus der kleinen Forscher“ will bei Kindern Begeisterung für Naturwissenschaften wecken. Dafür können Erzieher beim „Haus der kleinen Forscher“ Experimente kennen lernen und Kurse besuchen. Dort lernen sie, wie viel Spaß Naturwissenschaften und Technik machen und das zeigen sie dann den Kindern im Kindergarten.
Das „Haus der kleinen Forscher“ gibt es mittlerweile in ganz Deutschland – es ist also nicht nur ein Haus. Wenn du oder deine Eltern mehr darüber erfahren möchtest, kannst die Webseite www.haus-der-kleinen-forscher.de angucken. In Oldenburg gibt es mittlerweile auch ein Haus. Das kannst du hier und unter dem Link www.forscherbambini.de kennen lernen.
