Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM)

Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres ist eine Meeresforschungseinrichtung an der Universität Oldenburg. In Oldenburg und Wilhelmshaven untersuchen ungefähr 80 Wissenschaftler das Wattenmeer vor unserer Haustür.

Die Wissenschaftler wollen zum Beispiel wissen

- welche Bakterien, Algen und Tiere es an unserer Küste gibt,
- wieviel Schlick und Sand das strömende Wasser transportiert,
- welche wichtigen und manchmal auch giftigen Stoffe im Sand, Schlick und Salzwasser sind,
- wie sich häufigere Stürme und wärmeres Meerwasser auswirken.

Um das alles untersuchen zu können, holen die Forscher ihre Proben aus dem Watt und der Nordsee und messen diese mit komplizierten Messgeräten im Labor. Aber bei Sturm oder im Winter, wenn manchmal dicke Eisschollen auf dem Meer treiben, kann man mit dem Schiff nicht hinaus fahren. Und auch das Betreten des Watts ist dann nicht möglich oder zu gefährlich. Dann hilft die automatische Messstation (Messpfahl) in der Nähe von Spiekeroog den Forschern besonders, weil sie Tag und Nacht viele Daten liefert, egal, wie das Wetter ist. Mit diesen Messungen können die Wissenschaftler vorausberechnen, wie es in Zukunft an unserer Küste und im Wattenmeer aussehen könnte.

Kalle Wonx
Mehr Infos?
Um dir den Messpfahl des Instituts in Oldenburg zu zeigen, haben wir ihn für das Projekt "Die Zukunft unserer Küsten - Das Wattenmeer" vor dem PFL nachgebaut. Hier findest du alle Infos dazu.