Traumgärten 2009 – Natur schafft Wissen

Warst du schon mal in einem Labyrinth und hast den richtigen Weg gesucht? Das kann ganz schön schwierig sein und oft landet man in Sackgassen.

Ein solches Labyrinth war im Juni in der Oldenburger Innenstadt aufgebaut. Es war ein Teil des Projektes Traumgärten. Jedes Jahr im Sommer werden in der Fußgängerzone Gärten angelegt. Sie bereiten den Oldenburgern, den Kindern und Besuchern viel Freude.

Weil Oldenburg 2009 Stadt der Wissenschaft war, haben sich die Veranstalter der Traumgärten etwas Besonders einfallen lassen. Sie zeigten in sieben Gärten, dass der Mensch viel von der Natur lernen kann und in Blumen und Pflanzen viel Wissenschaft steckt.

Am Lappan gab es einen Heil- und Kräutergarten. Wusstest du etwa, dass viele Kräuter bei Krankheiten helfen können? Bei Bauchweh hilft zum Beispiel Fenchel, und Salbei bei Halsweh. Im Lese-, Lern- und Literaturgarten konnten alle ein bisschen schmökern und es gab extra für Kinder einen Bereich. Der Garten der Kontinente zeigte, wo auf der Erde welche Pflanzen wachsen. Dabei halfen den Gärtnern Menschen aus Afrika und Asien, die in Oldenburg leben. Am Lefferseck wurde „blühende Geometrie“ gepflanzt. In einem bepflanzten Dreieck zeigten wir, wie aus den Farben Rot, Grün und Blau die Farbe Weiß wird. Der hängende Garten der Semiramis war die Nachbildung eines ganz berühmten Gartens, den vor langer Zeit ein König für seine Frau gepflanzt hat. Die hatte in seinem Schloss Heimweh und ihr Mann baute ihr deshalb die Gärten aus ihrer Heimat nach. Aber der wohl spannendste Garten war der des geheimnisvollen Geräuschs.
Kalle Wonx
Fragen?
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