| |
Sondernewsletter „Energieeffizientes Oldenburg - Gemeinsam fit für die Stadt von Übermorgen“ hat überzeugt!
„Forschungsinitiative Energieeffiziente Stadt“
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat entschieden: Im Rahmen der Ausschreibung „Forschungsinitiative Energieeffiziente Stadt“ wurde der Oldenburger Antrag („Energieeffizientes Oldenburg - Gemeinsam fit für die Stadt von Übermorgen“) als einer von 15 Gewinnern von 72 eingereichten Anträgen ausgewählt. Und das ist ein Riesenerfolg für die Stadt, für das Projekt „Stadt der Wissenschaft“ und für die beteiligten Energie-Netzwerke. Denn nur durch die Kooperation von Wissenschaft, Wirtschaft und der Stadt konnte dieses Ziel erreicht werden. Partner des Projektes sind: Universität Oldenburg, Institut OFFIS e.V., die EWE AG, das Oldenburger Energie Cluster OLEC e.V., das RIS-Kompetenzzentrum Energie sowie das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (München).
Worum geht es eigentlich genau in dem Förderantrag zur „Energieeffizienten Stadt“?
Oldenburg ist nicht nur die „Stadt der Wissenschaft 2009“, sondern auch eine Stadt mit energiepolitischen Ambitionen. Durch das Förderkonzept der energieeffizienten Stadt hat die „Übermorgenstadt“ die Chance, sich angemessen zu positionieren und einen vertieften Akzent auf die effiziente Nutzung von Energie zu setzen.
Konkret geht es bei der eingereichten Projektskizze um die Entwicklung eines neuen, IT-gestützten Werkzeuges zur verbesserten Grundlagenanalyse von Potentialen der Energieeinsparung:
- Es soll ein Energiemodell entwickelt werden, um u.a. folgende Fragen beantworten zu können: Wo werden in der Stadt Oldenburg welche Mengen Energie verbraucht? Welche Siedlungs- oder Nutzformen stehen hinter den Verbräuchen?
- Erstmalig soll gezielt der Dienstleistungssektor als Energieverbraucher untersucht werden, um eine bessere Grundlage für die Stadtplanung zu erarbeiten: Wie hoch sind beispielsweise die CO2-Emissionen einer Steuerberatung, eines Schulbesuches oder eines Arztbesuches? Und daran anschließend: Welche Rückschlüsse lassen sich hieraus beispielsweise für integrierte Ansätze der Stadtplanung und Energieversorgung ableiten?
- Die gewandelte Rolle des Bürgers im Energiesystem der Zukunft wird analysiert: Mit Solaranlagen auf dem Dach (und künftig vielleicht Brennstoffzellen im Keller) wird der Energie-Konsument auch zunehmend mehr zum Energie-Produzenten. Damit tritt ein neuer Akteurstyp in Erscheinung, der so genannte „Prosument“. Wie wirkt er sich auf die Energieversorgung der Zukunft aus?
Zur Verwirklichung der gesetzten Ziele steht den Kooperationspartnern durch die Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Summe von bis zu 200.000 € zur Verfügung. Das Geld wird dafür verwendet werden, die eingereichten Ideenskizzen zu umsetzungsreifen Konzepten weiter zu entwickeln. Hier kann Oldenburg später noch mehr Unterstützung erhalten: Von diesen Konzepten werden in einer nächsten Runde wiederum 3-5 für die Umsetzung ausgewählt. Die Fördersumme beträgt dann pro Projekt eine weitere Million Euro.
Bei der Ausschreibung, die sich an Kommunen und Initiativgruppen mit kommunaler Kooperation richtete, geht es um die Untersuchung und Umgestaltung des Energiesystems einer Stadt. Die Initiativgruppen und Wissenschaftler sollen dabei zukünftige Entwicklungsszenarien berücksichtigen. Es geht um die Fragen: Wie lässt sich der Energieverbrauch einer Stadt deutlich senken? Welche Strategien, Technologien und innovativen Dienstleistungen bringen am meisten, um Energie zu sparen?
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.bmbf.de/foerderungen/12343.php
Kommentar des Oberbürgermeisters
|
 |
|
„Es geht weiter mit den guten Nachrichten. Oldenburg findet bundesweit immer mehr Beachtung. Nach dem Titel Stadt der Wissenschaft, dem Erfolg des Umwelttechnologie-Netzwerks UNO und den Auszeichnungen durch die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ folgt nun ein Ausrufezeichen auf dem Gebiet der Energie. Eigentlich ist das eine ganz logische Entwicklung. Oldenburg hat in diesem Bereich enorme Kompetenzen. Deshalb konnten wir ein starkes Bündnis aufbauen, das auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung überzeugt hat. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle, die sich beteiligt haben. Was mir am Thema Energieeffizienz außerdem gefällt: Erfolge in diesem Bereich kommen in zwei ganz wichtigen Bereichen an: In der Umwelt – und in der Bevölkerung. Und das Beste kommt ja noch. Die Auszeichnung ist erst der Anfang. Wir werden sie auch mit Inhalten füllen. Und diese werden Sie ganz direkt zu spüren bekommen.“
Prof. Dr. Gerd Schwandner
Oberbürgermeister
|
Kommentare der Projektpartner
„Niemand zweifelt heute mehr daran, dass im 21. Jahrhundert die Energieversorgung ganz neu organisiert werden muss. Energieeffizienz insbesondere bei den Verbrauchern ist sicher eine wichtige Komponente bei dieser Veränderung. Unser Projekt bietet eine ganz besondere Chance hier ein gutes Stück weiter zukommen. Nicht zuletzt weil alle wichtigen Akteure von der Stadt, über Unternehmen der Region, bis hin zur Wissenschaft fest zusammenarbeiten wollen. Wir vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik sind sehr froh hier teilnehmen zu dürfen und freuen uns auf die gemeinsame Aufgabe.“
Dr. Thomas Hamacher, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
„Wir freuen uns sehr, dass Oldenburg für die Konzeptphase des Förderprogramms Eneff:Stadt ausgewählt wurde. Das hat sich schon bei der Erarbeitung der Ideenskizze gezeigt: Die Projektpartner ergänzen sich hervorragend!"
Dr. Jörg Hermsmeier, Abteilungsleiter Forschung und Entwicklung, EWE AG
"Wir werden alles daran setzen, mit dem Konzept in die Endrunde zu kommen. Das Oldenburger Beispiel könnte später auch auf andere Städte im Weser-Ems-Gebiet übertragen werden."
Dr. Claudia Schneider, Abteilung Forschung und Entwicklung (FE), RIS Energie
"Nach dem Luftsprung inklusive sicherer Landung: Die Freude über das Projekt speist sich erstens daraus, dass es inhaltlich eine klaffende Lücke füllt, nämlich die Entwicklung eines ganzheitlichen und klimaschutzorientierten Ansatzes für das kommunale Energiemanagement Oldenburgs. Dabei wird nicht allein auf Technik gesetzt, sondern der Rolle von Verbrauchern ein hoher Stellenwert eingeräumt. Zweitens basiert dieses Vorhaben auf einem Projektverbund, der in dieser Form einmalig ist und hoffentlich zukünftig häufiger zustande kommt. Ich verspreche mir von dem Projekt Impulse für eine Blickwende: Klimaschutz jenseits schöner Rhetorik endlich ernst zu nehmen bedeutet, sich an der individuellen CO2-Bilanz als einzig verlässlicher Zielgröße zu orientieren."
PD Dr. Niko Paech, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
„Das ist eine Bestätigung für unsere anwendungsbezogene IT-Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Energiesektor. Bereits seit Jahren arbeiten wir aktiv an Standardisierungen um die heterogene Energielandschaft effizient zu managen und so schlussendlich auch jeden Haushalt in das System integrieren zu können.“
Prof. Dr. Dr. h.c. H.-Jürgen Appelrath, OFFIS
„Die Stadt Oldenburg freut sich sehr über diesen riesigen Erfolg. Gerade die Netzwerkbildung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und der Stadt Oldenburg charakterisiert den Wandel von der gemütliche Stadt Oldenburg zu einer Übermorgenstadt – einer Wissenschaftsstadt – konkurrenzfähig, nachhaltig und kreativ.“
Florence Morel, Projektbüro „Stadt der Wissenschaft 2009“, Stadt Oldenburg
Übrigens: Noch mehr gute Neuigkeiten:
Eine tolle Ausstrahlungskraft der Kampagne „Stadt der Wissenschaft“ zeigt sich ebenfalls in der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“. Für das Jahr 2009 freut sich das Projektbüro Stadt der Wissenschaft über drei Sieger. Zwei der insgesamt 16 Leitprojekte der Kampagne „Stadt der Wissenschaft“ wurden beim bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ prämiert. Dazu gehören das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) und das Institut für Reine und Angewandte Chemie, beides Universität Oldenburg. Dritter Preisträger aus Oldenburg ist das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB).
|
|
|
Sie erhalten diesen Infobrief, weil wir Sie zum Mitmachen an dem Projekt "Oldenburg - Stadt der Wissenschaft
2009" einladen möchten.
Sollten Sie kein Interesse an weiteren Informationen zu dem Projekt "Oldenburg - Stadt der Wissenschaft 2009"
haben, so können Sie sich im Sinne der einschlägigen europäischen Bestimmungen zum Datenschutz einfach
hier aus dem
Infoverteiler austragen.
Absender & Feedback:
Projektmarketing Stadt der Wissenschaft
Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH
Markt 22
26122 Oldenburg
Tel: (04 41) 361 613 34
Fax: (04 41) 361 613 55
email: wissenschaft@oldenburg-tourist.de
www.uebermorgenstadt.de
Verantwortlich im Sinne des TDG: Geschäftsführerin Silke Fennemann
Steuer-Nr.: 64/202/18962
Amtsgericht Oldenburg: HRB 4787
© Projektbüro „Oldenburg - Stadt der Wissenschaft 2009“
|