Neuigkeiten zu "Oldenburg – Stadt der Wissenschaft 2009"
Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger, Liebe Wissenschafts-Interessierte!
Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu und der Countdown läuft für die große Eröffnungsveranstaltung der „Stadt der Wissenschaft 2009“ am 21. Januar und den Familientag der KinderUniversität am 24. Januar.
Bereits in den letzten Wochen warfen einige Projekte ihre Schatten voraus. Oldenburg konnte dabei gleich mehrfach seine Übermorgentauglichkeit beweisen – etwa mit dem Gewinn beim Wettbewerb „Ab in die Mitte“, bei der Auszeichnung der „Forschungsinitiative Energieeffiziente Stadt“ oder bei der Prämierung von drei Ideen aus dem Kontext Stadt der Wissenschaft im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“.
Mit Ihrer ganz eigenen Veranstaltungsplanung für 2009 können Sie am 7. Januar beginnen: Dann veröffentlichen wir das erste Programmheft der „Stadt der Wissenschaft 2009“ und schalten die Übersicht auch im Internet frei. Lassen Sie sich begeistern von Oldenburgs Forschern, Wissenschaftlern und ihren spannenden Ideen!
Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr der Übermorgenstadt wünschen Ihnen das Projektteam „Stadt der Wissenschaft“ und die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH.
Die Eröffnung der Stadt der Wissenschaft 2009 Der Familientag der Kinder-Universität
Am 24. Januar lädt die KinderUniversität Oldenburg zum Familientag in die EWE-Arena. Lehrreich, spannend und vergnüglich – das sind die Vorlesungen der KinderUniversität. Zum Start von Oldenburgs Wissenschaftsjahr stehen gleich zwei Premieren an: Erstmals wird der Uni-Campus verlassen und erstmals sind neben Kindern zwischen acht und zwölf Jahren auch Eltern, Großeltern oder Onkel und Tante zu den Vorlesungen eingeladen. Darin geht es um Spitzenleistungen unseres Gehörs („Wie kommt die Musik in den Kopf?“), die Revolution von 1848 aus Kindersicht („Als die Bürger frech geworden…“) und das Ende der Glühbirne („Chemie erleuchtet“). Beginn ist um 15.30 Uhr.
Kartenvorverkauf
Karten für den Familientag der KinderUniversität sind erhältlich über Nordwest Ticket: (04 21) 36 36 36 oder (0 18 05) 36 11 36 (14 ct/min). Sie kosten für Kinder/Jugendliche 3 € und Erwachsene 5 €.
Mit „Mitten im Übermorgen“ gewinnt Oldenburg zum vierten Mal den niedersächsischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte"
„Ab in die Mitte“ heißt es auch 2009 wieder in Oldenburg. Nach den „Oldenburger Kulissen“, dem „Frühlingserwachen und Sommerträume“ sowie  den „Traumgärten“, gewann Oldenburg den Wettbewerb diesmal mit dem Thema „Mitten im Übermorgen“.
Die vom Projektbüro „Stadt der Wissenschaft“ zusammen mit dem City-Management Oldenburg vorbereitete Projektreihe greift das Thema Wissenschaftsstadt aus der Perspektive der City auf. Die Idee überzeugte die Jury des Wettbewerbs „Ab in die Mitte“. Lohn der Mühe: eine finanzielle Unterstützung für das Projekt in Höhe von 30.000 Euro.
Im Mai 2009 dürfen sich Besucherinnen und Besucher der Oldenburger Innenstadt nun auf mitreißende Aktionen freuen. Es werden Studentenbuden aus den Jahren 1969, 2009 und 2029 nachgebaut, Wissenschaftsvorträge an ungewöhnlichen Orten gehalten, die futuristische Modenschau „Summer of 2050“ initiiert und chemische Versuche im „LEHRstand“ demonstriert. Beim Projekt „House-Music“ wird auf Alltagsgegenständen musiziert. Ein technischer Jugend-Wettbewerb fragt nach der Beleuchtung der Zukunft. Den Abschluss bildet eine spannende Lichterinszenierung in der Oldenburger Innenstadt.
Kommentar des OB
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„Theoretisch müsste die Serie guter Nachrichten für Oldenburg irgendwann einmal reißen. Tut sie aber nicht. Es geht immer weiter. Vor ein paar Tagen haben wir noch über den Erfolg bei der „Forschungsinitiative Energieeffiziente Stadt“ gejubelt. Jetzt sind wir schon wieder ausgezeichnet worden. Es bleibt kaum Zeit zum Luftholen.
Mit Glück hat das alles aber nichts zu tun. Unsere Projekte und Ideen haben ganz einfach die Qualität, sich durchzusetzen. Sie zeigen, wie viel Substanz in unserer Vision der „Übermorgenstadt“ steckt. Und zwar schon heute.
Das Konzept zu „Mitten im Übermorgen“ ist mir besonders sympathisch, weil es so bodenständig ist. Es holt die Wissenschaft direkt in die City. Das bedeutet Forschung zum Anfassen, Erleben und Mitmachen – und das ganz nebenbei, beim Shoppen oder Bummeln.
Wir zeigen damit, dass Wissenschaft kein Thema für Eliten ist, sondern für alle. Ich bin sicher, dass die geplanten Aktionen genauso erfolgreich sein werden wie die Traumgärten. Mit dem Unterschied, dass die Besucher zusätzlich etwas lernen. Besser hätte das Land das Preisgeld gar nicht anlegen können.“
Prof. Dr. Gerd Schwandner
Oberbürgermeister
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Neuer Internetauftritt für die Übermorgenstadt
Unter www.uebermorgenstadt.de finden Sie ab sofort die neu gestaltete Internetseite der „Stadt der Wissenschaft“. Mit den wichtigsten Projekten, der Idee der Übermorgenstadt und einer Forschungslandkarte der namhaftesten wissenschaftlichen Einrichtungen zeigt die „Stadt der Wissenschaft“, was sie zu bieten hat und was die Oldenburgerinnen und Oldenburger im kommenden Jahr erwartet. Pünktlich zum Erscheinen des ersten Programmhefts am 7. Januar wird dann auch der Veranstaltungskalender freigeschaltet.
„Neben den drei Programmheften wird das Internet das wichtigste Kommunikationsmittel für unser Großprojekt Stadt der Wissenschaft“, betont Oberbürgermeister Gerd Schwandner. „Hier haben alle Bürgerinnen und Bürgern die Chance, sich rechtzeitig und ausführlich über die vielen Aktivitäten während unseres Wissenschaftsjahres zu informieren. Zudem können sich auch potenzielle auswärtige Gäste einen Eindruck davon verschaffen, was wir für sie geplant haben.“
Die Seite zeichnet sich durch eine zeitgemäße Gestaltung sowie eine hohe Funktionalität aus. In den kommenden Monaten wird sie noch um eine Reihe weiterer Optionen ergänzt, etwa um mobile Dienste und einer Übersicht der wichtigsten Veranstaltungen, die sich speziell an Kinder richten.
„Grenzenlose Klangwelten“ auf N3
Das Wissenschaftsjahr 2009 steht vor der Tür. Und damit wächst auch die Neugier, mit welchen Projekten und Aktionen die Bevölkerung 2009 für  Wissenschaft begeistert werden soll. Der Norddeutsche Rundfunk hat einen Ausblick auf kulturelle Höhepunkte im Norden zusammengestellt – das Projekt „Grenzenlose Klangwelten“ ist Programm!
Gleich nach Weihnachten, am 27. Dezember, wird die Vorschau auf N3 zu sehen sein. Innerhalb der Sendung „Niedersachsen 19.30 - Das Magazin“ stellt Redakteurin Karoline Grothe die Kampagne „Stadt der Wissenschaft“ und speziell das Leitprojekt „Grenzenlose Klangwelten“ vor. Die Dreharbeiten dazu fanden am 16. Dezember in der St. Lambertikirche und im OLantis Huntebad statt.
Das Programm der Stadt der Wissenschaft
Von Vorträgen, Lesungen und Ausstellungen, Experimenten in der Oldenburger Innenstadt, Musik unter Wasser und Besuchern aus den Niederlanden können Sie ab 7. Januar 2009 im ersten Programmheft zur „Stadt der Wissenschaft“ lesen. Rund 120 Veranstaltungen laden bereits zwischen Januar und April ein, Wissenschaft in Oldenburg zu entdecken, Forschung hautnah zu erleben und Highlights der Übermorgenstadt zu erkunden.
Das Programmheft bietet zudem Einblicke in die 16 Leitprojekte, stellt die Spannbreite wissenschaftlicher Einrichtungen in der Stadt vor und zeigt auf über 100 Seiten das vielfältige Veranstaltungsprogramm.
Sie können das Programmheft ab 7. Januar kostenlos etwa in der Oldenburger Tourist Information in der Kleinen Kirchenstraße erhalten. Wir wünschen viel Spaß beim schmökern.
Und: Natürlich ist es auch weiterhin möglich, Veranstaltungen für die „Stadt der Wissenschaft“ anzumelden. Der Online-Programmkalender wird stetig aktualisiert und dem ersten Programmheft folgen noch ein zweites und drittes. Die Eingabe von Veranstaltungsterminen geht ganz einfach über ein Formular auf der Website www.uebermorgenstadt.de.
Neues aus der Forschung
Molekulare Fossilien: Komplexe Zusammenhänge einfach erklärt
Prof. Dr. Jürgen Rullkötter an einem außergewöhnlichen Buch beteiligt
Komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge einfach erklären – das ist das Ziel eines außergewöhnlichen Buchprojekts, an dem der Oldenburger Geochemiker Prof. Dr. Jürgen Rullkötter maßgeblich beteiligt ist. „Echoes of Life – What Fossil Molecules Reveal about Earth History“ (Oxford University Press, Großbritannien) heißt das Werk, das sich mit der Erforschung von molekularen Fossilien befasst. Erörtert werden Fragen, die sich mit der Entstehung des Lebens, mit der Bildung von Erdöl oder mit Umweltbedingungen und Klimaverhältnissen vor 200 Millionen Jahren beschäftigen.
Molekulare Fossilien sind Überreste abgestorbener Organismen in Gesteinen oder Erdöl. Sie liefern durch ihre charakteristischen chemischen Strukturen Hinweise auf die Lebenswelt in der geologischen Vergangenheit und auf die Umweltbedingungen, unter denen die Organismen gelebt haben. Zu diesen nur mit chemischen Analysemethoden nachweisbaren Fossilien rechnen die organischen Geochemiker in erster Linie Lipide, wie Kohlenwasserstoffe oder Fettsäuren.
Neben Rullkötter haben an dem Buch der Geochemiker Prof. em. Geoffrey Eglinton (Universität Bristol, Großbritannien) und die Schriftstellerin Susan M. Gaines mitgewirkt.
IHK-Weiterbildungen anrechenbar
Universität Oldenburg ermöglicht verkürztes Studium
Als erste Hochschule in Deutschland eröffnet die Universität Oldenburg Möglichkeiten der pauschalen Anrechnung von IHK-Weiterbildungen. Die Anrechnung bezieht sich auf den speziell für Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen konzipierten internetgestützten Bachelor-Studiengang „Business Administration“. Führungskräften mit bestimmten Fachweiterbildungen wird eine Verkürzung des berufsbegleitenden Studiums um bis zu drei Semester gewährt. Das gilt für die Berufe geprüfter Bilanzbuchhalter, geprüfter Versicherungsfachwirt, geprüfter Betriebswirt, Betriebswirt (IHK), geprüfter Industriemeister sowie geprüfter Industriefachwirt.
Das Konzept der pauschalen Anrechnung ist in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt an der Universität Oldenburg unter der Leitung von Prof. Dr. Anke Hanft und Dr. Wolfgang Müskens in Kooperation mit der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, der IHK für Ostfriesland und Papenburg, der Handelskammer Bremen, der Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Universität Bremen entwickelt worden.
Unter www.uni-oldenburg.de
finden Sie mehr Informationen zu den einzelnen Forschungshighlights.
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